Zusammenfassung. Eine 74-jährige Frau wurde wegen progredienter Gangstörung zugewiesen. Bei der Untersuchung hatte sie eine Querschnittslähmung mit Plegie der Beine (seit 19 Monaten im Rollstuhl) und Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie, jedoch mit Teilerhalt der Sensibilität unterhalb des Läsionsniveaus. Die Magnetresonanztomografie zeigte eine 24 × 13 × 17 mm grosse intradurale Masse mit Kompression des Rückenmarks und Myelomalazie zwischen C6 und Th1. Via stabilitätserhaltenden, rechtsseitigen Laminektomien von C6 bis Th1 konnte ein Meningeom mikrochirurgisch vollständig reseziert werden. Unter intensiven rehabilitativen Massnahmen erlangte die Patientin innerhalb von sechs Monaten wieder eigenständige Gehfähigkeit und physiologische Blasenfunktion.