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Im Labyrinth der Gewalt. Gewerkschaften im kolumbianischen Bürgerkrieg

Acceso Abierto
ID Minciencias: ART-0000576794-39
Ranking: ART-ART_B

Abstract:

In keinem Land der Erde sind in den letzten Jahrzehnten Gewerkschaften derart von physischer Gewalt getroffen worden wie in Kolumbien. Zwischen 1977 und 2015 wurden über 3000 Mitglieder ermordet. Größer noch ist die Zahl derer, die verschleppt, mit dem Tode bedroht, widerrechtlich verhaftet, vertrieben oder anderen Gewalttaten ausgesetzt wurden. Der Internationale Gewerkschaftsbund zählt Kolumbien zu den „World’s Worst Countries for Workers“. Der Beitrag behandelt die Frage, wie die enorme physische Gewalt, der Gewerkschaftsmitglieder in Kolumbien in den letzten Jahrzehnten ausgesetzt waren, mit dem Bürgerkrieg zusammenhängt. Wieweit lassen sich die Gewalttaten aus der Konfliktdynamik der kollektiven Arbeitsbeziehungen erklären? Oder rührt die Gewalt gegen Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter aus der Dynamik des übergreifenden, gewaltsam ausgetragenen gesellschaftlichen Konflikts?

Tópico:

Criminal Justice and Penology

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Información de la Fuente:

SCImago Journal & Country Rank
FuenteIndustrielle Beziehungen Zeitschrift für Arbeit Organisation und Management
Cuartil año de publicaciónNo disponible
Volumen25
Issue3-2018
Páginas277 - 300
pISSNNo disponible
ISSN0943-2779

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