Zusammenfassung. Die chirurgische Behandlung von posttraumatischer (fistelnder) Osteomyelitis kann sich schwierig gestalten und geht mit einem erhöhten Risiko für das Eintreten einer späteren Rezidiventzündung einher. Sehr oft wird die Osteomyelitis von einer Weichteil(defekt)-Wunde begleitet. Nach chirurgischem Debridement kann die Anwendung der Vakuumversiegelungstechnik die Wundheilung stimulieren und die lokale Durchblutung verbessern. Insbesondere mit der Einführung der innovativen Instillationstechnik der Wundschwämme kann die Effektivität der Behandlung der Infektion gesteigert werden. Durch regelmässige Spülung der Schwämme mit einer antiseptischen Polyhexanid-Lösung können die Behandlungsdauer, die Zahl der operativen Eingriffe, der stationäre Aufenthalt und die Rezidivrate bei dieser Patientengruppe statistisch signifikant gesenkt werden.