Zusammenfassung. Das Hypothenar-Hammer-Syndrom (HHS) ist ein Zustand, der durch digitale Ischämie als Folge wiederholter Traumata auf den Kleinfingerballen entsteht. Die Routinediagnostik sollte eine genaue Anamnese sowie eine körperliche Untersuchung einschliesslich Allen-Test umfassen. Bildgebung der Gefässläsionen kann initial mittels akraler Plethysmografie und Duplexsonografie, oder aber direkt im Rahmen einer Angiografie (Goldstandard) erfolgen. Eine frühzeitige Diagnose ermöglicht effektive therapeutische Strategien und Verhinderung permanenter Spätfolgen. Die optimalen Behandlungsmöglichkeiten werden je nach Stärke der Symptomatik ausgewählt und reichen von konservativen Methoden und sekundärer Prävention über eine lokale Thrombolyse bis zu operativen Massnahmen.