Zusammenfassung. Die muskuloskelettale Bildgebung bietet zahlreiche Neuerungen. Die MR-Neurografie ist ein modernes Verfahren zur Detektion von Läsionen der Plexus und der peripheren Nerven. Durch eine hervorragende Beurteilbarkeit der Nachbarstrukturen des Nervs können zudem Nervenkompressionssyndrome gut erfasst werden. Mit kontrastmittelgestützten Aufnahmen gelingen mit der MR-Neurografie auch nicht-invasiv Darstellungen tumoröser oder entzündlicher Prozesse. Die Ganzkörper-MRT bietet interessante Anwendungsmöglichkeiten in der Diagnostik und Verlaufskontrolle von Tumoren, bei systemischen Erkrankungen, der pädiatrischen Diagnostik sowie in der Prävention und Früherkennung. Guidelines weisen den Weg für die evidenzbasierte Anwendung dieser Technik. Die MRT gilt als das Verfahren der Wahl in der Wirbelsäulenbildgebung. Durch fortlaufende Weiterentwicklung der Geräte und Techniken in der Radiologie werden immer bessere Bildqualitäten erzielt. Neue Empfehlungen zur Standardisierung radiologischer Kriterien in der Befundung und Befundübermittlung wurden kürzlich publiziert und sollten im klinischen Alltag angewandt werden, um Informationsverluste auf dem Weg vom hochauflösenden Bild bis hin zur richtigen Therapie zu vermeiden.