Zusammenfassung. Die Prävalenz des obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms innerhalb der Bevölkerung ist hoch und sollte als Verdachtsdiagnose in einer Vielzahl von klinischen Szenarien in Erwägung gezogen werden. Risikogruppen mit entsprechenden anatomischen Veränderungen, die obstruktive Apnoen begünstigen, schläfrige Patienten und solche mit relevanten kardiovaskulären oder metabolischen Komorbiditäten können in der Hausarztpraxis gut identifiziert und einer weiteren Abklärung zugeführt werden. Neben einer gezielten Schlafanamnese und der klinischen Untersuchung, können auch Fragebögen und nächtliches Screening mit Pulsoximetrie und Nasenflussmessung die Verdachtsdiagnose untermauern.