Einleitung: Die Inzidenz maligner Hautveränderungen steigt in der Schweiz kontinuierlich. Ziel unserer Umfrage war es, zu ermitteln, wie häufig Hausärzte Patienten mit malignomverdächtigen Hautveränderungen sehen, wie sicher sie in der Diagnose sind und ob Fortbildungsbedarf zum Thema Hautkrebs besteht. Material/Methoden: Umfrage bei 1212 Hausärzten im Kanton Zürich. Deskriptive Auswertung, Untersuchung von Einflussfaktoren auf den Fortbildungsbedarf mittels Regressionsanalysen. Resultate: 41,4% Rücklauf. 23,2% aller Hausärzte sahen täglich/wöchentlich Patienten mit malignomverdächtigen Hautläsionen, weitere 34,8% sahen monatlich entsprechende Patienten. 79,0% der Hausärzte gaben Fortbildungsbedarf an, dieser war geringer bei städtischen Hausärzten und bei hoher subjektiver Diagnosesicherheit. Schlussfolgerung: Zürcher Hausärzte wurden relativ häufig mit malignomverdächtigen Hautveränderungen ihrer Patienten konfrontiert. Zudem bestand trotz relativ hoher subjektiver Diagnosesicherheit ein deutlicher Fortbildungsbedarf zum Thema Hautkrebs.