Wir berichten über einen 39-jährigen Mann, der sich wegen lumbaler Rückenschmerzen in der Sprechstunde meldete. Trotz spezialärztlicher Beurteilung und entsprechender Therapie persistierten die Schmerzen. Im Verlauf kam es zu beidseitigen Schenkelhalsfrakturen, und aufgrund multipler Anreicherungen in der Szintigrafie wurde der Verdacht auf eine chronische multifokale (sterile) Osteomyelitis gestellt. Im weiteren Verlauf gelang aber der histologische Nachweis einer Osteomalazie mit laborchemischer Bestätigung eines Vitamin-D-Mangels, sodass eine adäquate Therapie mit Vitamin D erfolgen konnte.