Die kardiale Resynchronisationstherapie (CRT) hat sich als neuartige Therapieoption für Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz unter optimaler medikamentöser Therapie und Zeichen der intraventrikulären Dyssynchronie etabliert. Mehrere prospektive, randomisierte Studien konnten bei herzinsuffizienten Patienten mit kardialer Dyssynchronie im Vergleich zur medikamentösen Therapie eine Reduktion der Mortalität sowie eine Verbesserung der Symptome, der Belastbarkeit und der linksventrikulären Funktion belegen. Ziel der aktuellen Forschung ist es, die Prädikatoren für ein Ansprechen auf CRT zu identifizieren, da 20–30% der Patienten keine Verbesserung nach Implantation erfahren. Des Weiteren ist die Rolle von CRT bei Patienten mit Vorhofflimmern und solchen mit chronischer rechtsventrikulärer Schrittmacherstimulation nicht abschliessend geklärt. Die meisten Kandidaten für eine CRT-Therapie qualifizieren zudem für eine CRT-ICD-Implantation zur Primärprophylaxe vor dem plötzlichen Herztod.