Reisethrombosen sind wahrscheinlich weniger häufig als bisher vermutet. Problematisch sind Flugzeiten von acht und mehr Stunden. Üblicherweise reichen allgemeine Massnahmen wie Vermeiden von einengender Kleidung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr, Fussgymnastik und Umhergehen in der Flugzeugkabine aus, um venöse Thromboembolien (VTE) zu verhindern. Kompressionsstrümpfe können empfohlen werden, wenn Risikofaktoren für VTE vorhanden sind. Die Gabe von niedermolekularen Heparinen in prophylaktischer Dosierung ist nach stattgehabten VTE sinnvoll.